Wie ein Skater zum Schwimmer wird
by consta on November 5, 2009
Es geht so:

Man skatet unbekümmert die ganze Sommer durch, und denkt dabei – das Leben sei wunderschön.

Bis irgendwann die erste Tropfen von dem Himmel auf die Nase fallen.

Dann wird es recht ungemütlich auf den Straßen. So ungefähr, wie beim letzten (und auch vorletzten) Köln-Marathon.

Und dann letztendlich – Bang! – man findet sich plötzlich in einer Schwimmhalle wieder. Jetzt endgültig voll im Wasser. Die Verwandlung ist abgeschlossen.
Ich würde nicht behaupten, dass oben beschriebene Transformation in der Skater-Szene typisch ist, aber mir geht es jetzt genau nach diesem Plan. Nicht dass ich jetzt meine Inliner weg schmeiße, trotzdem in den letzten Wochen finde ich zunehmend Spaß am Schwimmen, was mich selbst, muss ich sagen, überrascht. Vielleicht ist das Gefühl der Leichtigkeit nach dem Schwimmtraining daran schuld? Keine Ahnung.
Wahrscheinlich, skaten dadurch werde ich kaum schneller. Dafür habe ich schon jetzt viel weniger Angst vor dem Wasser. Nimm das, Regen! Das Leben ist wunderschön.
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