Berlin-Paderborn

by consta on April 5, 2010

Was für eine Woche! Zwei Rennen und jede Menge Arbeit dazwischen… Komme erst heute wieder zum bloggen. Also:

Berlin
Das Rennen im Berlin hat für mich mit der Zeitumstellung angefangen, Wie man weißt, am Nacht vor dem Start des Halbmarathons kam die Sommerzeit wieder zu uns zurück. Abends davor habe ich deswegen ganz gewissenhaft die Uhren in meinem Handy umgestellt. Woran ich aber nicht gedacht habe, dass dieses blöde smarte Stück Plastik das gleiche noch mal am Mitternacht selbst macht. So war ich beim frühen Aufwachen, sagen wir, leicht irritiert.

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Auf diese Art und Weise gewonnene Stunde gab mir aber die Möglichkeit, gründlich darüber nachzudenken, was ich beim Rennen tragen soll: z. B. kurze oder lange Hose? Die lange versprachen mehr Komfort und Wärme, die kurze dagegen sahen irgendwie richtig profimäßig und sexy aus.

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Letztendlich habe ich mich für die kurze Variante entschieden. War eine gute Entscheidung.

Vor dem Start fielen erste Regentropfen vom Himmel. Viele Skater begannen sofort an ihren Rollen zu schrauben; ich folgte dem guten Beispiel und bereitete mich und meine Equipment auch zum Rennen im Wasser vor.

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Das war gar nicht verkehrt. Der Regen wurde immer stärker und die Sonne hatte anscheinen keinen Lust daran, uns trockene Straßen anzubieten.

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Trotzdem verlief das Rennen ohne großen Überraschungen. Es war keine Bestzeit oder so was. Um genau zu sagen bin ich exakt die gleiche Zeit gefahren, wie vor einem Jahr im Paderborn. Dafür aber viel mehr entspannter, als damals, und das noch bei diesen miesen Bedingungen. Ich war zufrieden. Ich habe sogar schneller zum Ziel geschafft, als der erste von Läufern, die nach den Skatern gestartet haben. Das ist schon mal eine Leistung…

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Wie gesagt, gutes Rennen, tolle Stadt, gerne wieder. XRace’10 zum Beispiel wäre gut. Ich denke darüber nach.

Paderborn
Eine Woche danach ging die Reise nach Paderborn weiter, zu dem 64. Paderborner Osterlauf. Da es mein zweites Rennen in Paderborn war, wollte ich schon unbedingt schneller werden, als beim ersten Versuch vor einem Jahr. Und das hat sogar geklappt, eine ganze Minute habe ich gewonnen.

Aber so richtig zufrieden bin ich dennoch nicht. Ich glaube, es könnte besser sein. Ich habe wieder mein typisches Rennverhalten gezeigt. Erste Hälfte des Rennens habe ich in einer Gruppe verbracht, die für mich deutlich zu langsam war, und dann die zweite Hälfte mehr oder weniger im Alleingang auf der Überholspur. Irgendwie kann so was sogar Spaß machen, aber harmonisch in meinem Verständnis ist das nicht. Anderseits war diese Taktik vielleicht genau das richtige für mein Niveau, wer weiß…

Was ich aber zum ersten mal bei dem Rennen ausprobiert habe, war die Mitfahrbörse von inlinespeedskaten.info. Echt tolle Sache, hat prima geklappt und ich kann es allen nur empfehlen.

Und ja, nicht zu vergessen: mit dem Paderborner Osterlauf ist der Westdeutsche Speedskating Cup gestartet. Ich freue mich schon auf die Rennserie und wünsche allen Teilnehmern viel Erfolg! In zwei Wochen geht es weiter nach Kerpen, zum Inline Day 2010. Ich spiele derzeit mit den Gedanken, da auf der Mittelstrecke zu starten. Mal sehen, was daraus wird…

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