Aquarunning
by consta on Juli 19, 2010

An dem Sonntag habe ich das 10. Outdoor Aquarunning Event am Fühlinger See besucht. Nicht mitgeschwommen (oder soll man sagen, nicht mitgelaufen?), habe aber trotzdem jede Menge Spaß gehabt. Es ist unglaublich, auf welche Art und Weise kann man sich heutzutage sportlich beschäftigen. Echt klasse.
Zwei Sachen habe ich dabei gelernt:
1. Bei jedem Rennen gibt es eine Ausreißgruppe; auch dann, wenn es eigentlich kein Rennen ist.
Ich habe richtig mitgefiebert, als drei Damen an der Spitze unter sich den ersten Platz ausmachten. Fast spannender, als Tour de France.
2. Bei jeder Art der Sportausrüstung gibt es eine Premium-Variante.
Sogar die Schwimmgürtel für Aquajogger existieren in schicken und nicht gerade billigen Ausführungen. Bestimmt ergonomisch und aerodynamisch getestet.
Aber wie gesagt, es war eine tolle Veranstaltung mit richtig lockerer Stimmung – das hat gut getan am Ende der stressigen Woche.
Nach dem Triathlon
by consta on Juli 15, 2010

Interessant – nach dem Triathlon habe ich gerade null Bock auf irgendwelche Rennen, die nichts mit Speedskating zu tun haben.
Freue mich schon auf XRace’10.
Ich bin jetzt ein (Volks-) Triathlet
by consta on Juli 13, 2010

Wenn nicht als Speedskater, dann als Triathlet darf ich mich schon halb fix bezeichnen. Am Sonntag bin ich nämlich beim 2. Hennefer Triathlon an der Volksdistanz gestartet, und konnte es sogar bis zu Ende durchziehen. Starke Sache.
Keine Ahnung warum ich das gemacht habe. Seit dem letzten Besuch beim Cologne Triathlon Weekend reizte mich die Idee unheimlich. Mein Gedankenfluss war simpel: laufen kann ich schon einigermaßen, am Rennrad halte ich normalerweise ein paar Kilometer durch, und vom Schwimmen bin ich sowieso begeistert. Warum dann das alles nicht auf einmal probieren? Gesagt – getan.
Und guck mal: es hat geklappt. Mit 1:18:37 stehe ich im ersten Drittel der gesamten Wertung, in AK reichte es sogar für den 8. Platz aus. Und das – mit Null Erfahrung und ohne gezieltes Training. Nur aus reinem Spaß.
Ja, der Triathlon hat Spaß gemacht, Schwimmen vor allem war echt unterhaltsam. Aber der Spaß ist, meiner Meinung nach, unvergleichbar mit einem Speedskating-Rennen. Irgendwas fehlte. Vielleicht, Adrenalin? Weiß ich nicht. Oder sollte ich mir direkt eine längere Distanz aussuchen? Zu Spät – für dieses Jahr ist es auf jeden Fall Schluss mit dem Triathlon. Mal sehen, vielleicht versuche ich das irgendwann noch mal. Aber später, nicht gleich.
Wallringfest 2010
by consta on Juli 7, 2010
Tolles Rennen gab es an dem letzten Wochenende. In Recklinghausen war ich vorher noch nie, und hatte dementsprechend keine Ahnung, was mich dort erwartet. Und da fand ich ein schönes Städtchen, schnelle Strecke, perfekte Organisation und jede menge Sonne – alles könnte einfach nicht besser sein.
Vor dem Rennen habe ich mir zwei Ziele gesetzt: erstens – eine Halbmarathon-Distanz zu schaffen, und zweitens – die Strecke nicht alleine zu fahren. Das letzte war mir besonders wichtig – ich habe schon bemerkt, ich tendiere fleißig jedes Rennen zu einer Einzelzeitfahren-Veranstaltung zu machen, was sicherlich nicht gerade klug ist.
Mit dem HM hat es gut geklappt – 12 Runden in 47 min – es geht schon. Diesmal merkte ich aber deutlich – ich fahre so langsam nicht wegen fehlender Kondition, sondern eher wegen fehlender Technik. Am Finish war ich gar nicht ausgepowert oder so, aber schneller ging es auch nicht mehr. Vor dem langen Abfahrt hatte ich vor allem Respekt Schiss. Ich denke, ich soll mir für mein Training dringend irgendwo einen Berg besorgen. Der Fühlinger See ist dafür viel zu flach.
Mit dem Gruppenfahren ging es auch einigermaßen. Das Rennen habe ich in einer Gruppe angefangen, die sich langsam bis auf drei Leute reduzierte. In so einer kleinen Gemeinschaft zu fahren ist schon ganz andere Geschichte im Vergleich zu den unendlichen Zügen, sagen wir, des Mittelrhein-Marathons. Ich hoffe nur, ich habe den restlichen Skater mit meiner Nervosität nicht zu sehr gestört. Für alle Fälle – sorry, Leute, ich tat nur mein bestes.
So oder so, die gesetzten Ziele habe ich irgendwie umgesetzt. Das ganze brachte mich wieder zu Überlegungen, ob es sinnvoller wäre, mich einem Sportverein anzuschließen. Nicht das ich das nicht will, ich kenne mich einfach mit der Vereinsthematik überhaupt nicht aus. Anderseits ist es klar – alleine komme ich auch nicht weiter. Vielleicht gibt es irgendwelche Meinungen oder Empfehlungen zu dem Thema?
Also, wie gesagt – Wallringfest hat Spaß gemacht und war der Reise wert. Absolut. Nächstes Jahr bin ich wieder dabei.
Und am Sonntag fahre ich nach Hennef. Keine Skates diesmal, aber jede Menge anderer Sportarten. Mal sehen, ob ich das überlebe.
Free Fall
by consta on Juni 28, 2010
Ich denke, das wunderschöne Video erklärt einigermaßen, was ich am Schwimmen so toll finde. Schwimmen hat nämlich etwas gemeinsames mit Fliegen. Genauso wie Speedskating.
Gestern, um 8 Uhr morgens bin ich 1 km im Fühlinger See geschwommen. Grandios. Es fühlt sich ganz anderes an, als im Schwimmbad vor sich hin zu platschen. Der frische Luft überall, kein Mensch weit und breit und man soll sich nicht nach jeden 25 Meter umkehren. Freiheit pur. Ich liebe es. Keine andere Sportart, weder Laufen noch Rennrad, gibt mir das gleiche Gefühl. Nur Schwimmen und Speedskating. Gibt es eigentlich irgendwo so ein Rennen, wo man erst mal schwimmen, und dann skaten soll? Da würde ich gern mitmachen.
Danach habe ich mir die Radstrecke vom Hennefer Triathlon angeschaut. Sieht gut aus. Bin gespannt, wie sich diese Steigung direkt am Anfang der Strecke anfühlt, wenn man 500m im Wasser bereits hinter sich hat. In zwei Wochen werde ich es wissen. Hoffentlich.
Und abends habe ich mich beim Inlinerennen am Wallringfest in Recklinghausen angemeldet. Man kann sagen, der Tag hat gut geklappt. Attacke!
Wie ich kein Schwimmer geworden bin
by consta on Juni 20, 2010

Bereits seit einem halben Jahr träumte ich davon, beim Swim and Run Cologne am Fühlinger See zu starten. Ernsthaft bereitete ich mich zum heutigen Tag vor. Ich quälte mich fast jedes Wochenende ins nahliegende Schwimmbad. Ich wurde zu einem Dauerkartbesitzer. Ich habe sogar einen Seepferdchen-Crashkurs absolviert. Alles umsonst. Das Leben kann so ungerecht sein…
Gestern war noch alles in bester Ordnung. Plangemäß holte ich die Startunterlagen ab, habe dabei zufällig ein Paar meiner Landsleute getroffen und dürfte bisschen Übersetzter spielen. Die beiden Jungs sind tatsächlich aus Kiew angereist, um in Fühlinger See 12 km zu schwimmen. Unglaublich. Danach habe ich noch einen Neoprenanzug anprobiert, und bin ein Stück in dem Ding geschwommen. Bei diesen Neos kriegt man Muskelkater schon alleine vom anziehen, aber in dem Anzug zu schwimmen – ist ein reines Vergnügen. Ehrlich, diese Minuten in Wasser waren mit abstand das Beste, was mir in der letzten Zeit passierte. Es war relativ kalt draußen, es Regnete, aber da in Wasser war es derart warm und gemütlich, dass ich überhaupt nicht wieder ans Land wollte. Ich freute mich so auf das Rennen am Sonntag… Das Rennen wurde aber ohne mich gestartet. Um 9 Uhr abends lag ich plötzlich im Bed mit fast 39 Grad Fieber. Schit happens. Man kann sogar sagen – buchstäblich. Das Leben ist ungerecht.
Egal, jetzt bleiben nur noch 354 Tage bis zum nächsten Swim and Run. Da wird schon alles klappen, deswegen bin ich mir sicher.
Ich muss auch sagen, ich bin jetzt richtig ins Schwimmen verliebt. Neben dem Speedskating es ist zweite Sportart, die mir richtig viel Freude macht. Keine Ahnung, woran es liegt, aber jetzt werde ich hochwahrscheinlich öfter im Fühlinger See schwimmen.
Und die Jungs aus der Ukraine haben am Ende ganz gut abgeschnitten. Danyil Sereda kam sogar als zweiter ans Ziel. Mein Glückwunsch, die Anreise hat sich gelohnt.
Die Steine, die einem in den Weg gelegt werden
by consta on Juni 3, 2010

Ich muss sagen, ich mag diese Steine in Rhens, über die man beim Mittelrhein-Marathon jedes Jahr skaten muss. Bin mir zwar nicht sicher, ob aus diesen Steinen – wie der alte Goethe mal sagte – was s Schönes gebaut werden soll, aber sie geben der Strecke definitiv eine gewisse Abwechslung. Dank ihnen wird man am 32. km wieder wach. Die Muskeln entspannen sich. Das Blut durchdringt in alle vergessenen Ecken der Füßen. Und das ist schön.
Ich denke nur, man soll vor den Toren von Rhens auf keinen Fall bremsen. Es macht wirklich keinen Spaß, langsam über den Kopfsteinpflaster zu skaten. Ich habe es in 2008 mal versucht, und es war grausam. Ehrlich, je schneller man ist, desto leichter fällt einem die Überquerung dieses Abschnitts der Strecke. Aber das ist natürlich nur meine persönliche Meinung, und ich übernehme keine Haftung dafür
Hier habe ich noch ein lustiges Kopfsteinpflaster-Video ausgegraben, aus dem schon erwähnten Jahr 2008:
Ich habe es allerdings nicht geschafft, das Video bis zu Ende gucken. Ich hatte Angst, mich selbst drauf zu erkennen. Wie gesagt – damals war es grausam.
Ich bin wieder da
by consta on Mai 30, 2010
Ich lasse es hier erst mal einfach so stehen:
1:21:24
Das ist nämlich meine Zeit, die ich neulich beim Mittelrhein-Marathon erziehen konnte. Diese Zeit scheint mir immer noch derartig unglaublich zu sein, dass ich mir nichts besseres ausdenken kann, als sie hier zu posten, um alle in der Welt sehen könnten, wie cool ich bin. Verrückt, oder? Ich habe eigentlich gehofft, den Marathon so um 1: 35 – 1:40 zu schaffen, aber dass das so schnell wird – nie im Leben. Fairerweise muss man dazu sagen, die Strecke am Rhein ist gerade wie eine Lineal, das Wetter war optimal gewesen, und bei dem Rückenwind konnte man überhaupt von alleine rollen, ohne eigenen Kraft einsetzen zu müssen. Deswegen bin ich mir gerade nicht so sicher, ob diese Zeit wirklich als PB betrachtet werden darf. Aber diese Zeit einfach so zu betrachten macht enorm Spaß. Mir, mindestens. Daher bleibt sie hier für ewig stehen, und ich versuche demnächst was klügeres zu schreiben. Wir sehen uns.
Berlin-Paderborn
by consta on April 5, 2010
Was für eine Woche! Zwei Rennen und jede Menge Arbeit dazwischen… Komme erst heute wieder zum bloggen. Also:
Berlin
Das Rennen im Berlin hat für mich mit der Zeitumstellung angefangen, Wie man weißt, am Nacht vor dem Start des Halbmarathons kam die Sommerzeit wieder zu uns zurück. Abends davor habe ich deswegen ganz gewissenhaft die Uhren in meinem Handy umgestellt. Woran ich aber nicht gedacht habe, dass dieses blöde smarte Stück Plastik das gleiche noch mal am Mitternacht selbst macht. So war ich beim frühen Aufwachen, sagen wir, leicht irritiert.

Auf diese Art und Weise gewonnene Stunde gab mir aber die Möglichkeit, gründlich darüber nachzudenken, was ich beim Rennen tragen soll: z. B. kurze oder lange Hose? Die lange versprachen mehr Komfort und Wärme, die kurze dagegen sahen irgendwie richtig profimäßig und sexy aus.

Letztendlich habe ich mich für die kurze Variante entschieden. War eine gute Entscheidung.
Vor dem Start fielen erste Regentropfen vom Himmel. Viele Skater begannen sofort an ihren Rollen zu schrauben; ich folgte dem guten Beispiel und bereitete mich und meine Equipment auch zum Rennen im Wasser vor.

Das war gar nicht verkehrt. Der Regen wurde immer stärker und die Sonne hatte anscheinen keinen Lust daran, uns trockene Straßen anzubieten.

Trotzdem verlief das Rennen ohne großen Überraschungen. Es war keine Bestzeit oder so was. Um genau zu sagen bin ich exakt die gleiche Zeit gefahren, wie vor einem Jahr im Paderborn. Dafür aber viel mehr entspannter, als damals, und das noch bei diesen miesen Bedingungen. Ich war zufrieden. Ich habe sogar schneller zum Ziel geschafft, als der erste von Läufern, die nach den Skatern gestartet haben. Das ist schon mal eine Leistung…

Wie gesagt, gutes Rennen, tolle Stadt, gerne wieder. XRace’10 zum Beispiel wäre gut. Ich denke darüber nach.
Paderborn
Eine Woche danach ging die Reise nach Paderborn weiter, zu dem 64. Paderborner Osterlauf. Da es mein zweites Rennen in Paderborn war, wollte ich schon unbedingt schneller werden, als beim ersten Versuch vor einem Jahr. Und das hat sogar geklappt, eine ganze Minute habe ich gewonnen.
Aber so richtig zufrieden bin ich dennoch nicht. Ich glaube, es könnte besser sein. Ich habe wieder mein typisches Rennverhalten gezeigt. Erste Hälfte des Rennens habe ich in einer Gruppe verbracht, die für mich deutlich zu langsam war, und dann die zweite Hälfte mehr oder weniger im Alleingang auf der Überholspur. Irgendwie kann so was sogar Spaß machen, aber harmonisch in meinem Verständnis ist das nicht. Anderseits war diese Taktik vielleicht genau das richtige für mein Niveau, wer weiß…
Was ich aber zum ersten mal bei dem Rennen ausprobiert habe, war die Mitfahrbörse von inlinespeedskaten.info. Echt tolle Sache, hat prima geklappt und ich kann es allen nur empfehlen.
Und ja, nicht zu vergessen: mit dem Paderborner Osterlauf ist der Westdeutsche Speedskating Cup gestartet. Ich freue mich schon auf die Rennserie und wünsche allen Teilnehmern viel Erfolg! In zwei Wochen geht es weiter nach Kerpen, zum Inline Day 2010. Ich spiele derzeit mit den Gedanken, da auf der Mittelstrecke zu starten. Mal sehen, was daraus wird…
Die Skates für Berlin
by consta on März 26, 2010

Wie man schon sehen kann, ich mag meine neue Skates.

Ich denke, ich nehme sie doch mit nach Berlin.

Ich bin mir sogar sicher – am Sonntag skate ich in diesen Skates mein erstes Rennen im Jahr 2010.
Ich freue mich drauf und ich wünsche allen, wer bei dem Halbmarathon in Berlin startet viel Erfolg!
