Frohe Weihnachten!
by consta on Dezember 23, 2010

Ich wünsche allen frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr!
Träumerei
by consta on November 27, 2010

Na so was – kaum bin ich am Donnerstag ein paar Runden auf der “Race of Champions”-Strecke in der Düsseldorfer ESPRIT arena geskatet, und schon wird es von großen Abenteuern geträumt. Von denen, die auf den echten Rennstrecken stattfinden, und von denen, die bisschen länger dauern. Wie in Le Mans, zum Beispiel. Man erzählt – dort soll es einzigartig sein. Würde auch irgendwann gern probieren. So eine Träumerei…
Armes Häschen
by consta on November 7, 2010

Jemand hat gesagt, Sport sei eine Methode, Krankheiten durch Verletzungen zu ersetzen. Tja, es funktioniert. Ich weiß es nicht mehr, wann ich zum letzten Mal erkältet war, dennoch mit dem Hüpfen geht’s im Moment gar nicht. Und Inliner haben damit nichts zu tun. Gestern habe ich nämlich versucht, bisschen Fussball zu spielen.
Wie peinlich ist das denn? Das Spiel dauerte erst ein Paar Minuten, man darf es eigentlich gar nicht als Spiel bezeichnen – wir standen zu vier rund um das Tor und versuchten, den Ball da rein zu befördern. Ich machte einen Schritt zur Seite, irgendwas ging dabei schief, ich hörte lauen Knall in meinem Fussgelenk und war mir sicher, dass in den nächsten Monaten, wenn nicht Jahren, sportlich werde ich mich nur mit Schach befassen können.
Überraschenderweise war mein Arzt ganz anderer Meinung. Auf den Röntgen-Aufnahmen sei es nichts böses zu entdecken, sagte er, und in ein paar Tagen darf ich wieder ganz normal hüpfen. Nur, falls ich noch mal auf die Idee komme, Fussball zu spielen, soll ich es mir gründlich überlegen. Vielleicht passen wir einfach nicht zusammen.
Also, alles ist schon mal gut gegangen. Nur jetzt bleibt mir nichts anderes, als in meiner Grube zu sitzen, und solche Bilder wie da oben zu zeichnen. Und mir ist es auch bewusst, dass es hier keinen Button “gefällt mir nicht” gibt…
Helm schützt
by consta on Oktober 25, 2010

Bin am Sonntag in einen heftigen Hagelschauer rein geradelt. Nur mein lieber Helm hat mich von den blauen Flecken am Stirn bewahrt, und ich bin ihm dafür sehr dankbar.
Eigentlich, als ich die dunklen Wolken am Horizont sah, sollte ich meine Pläne mit dem Radtraining direkt aufgeben, schön zuhause bleiben und lieber Videos vom Speedskating-WM aus Kolumbien gucken. Aber nein – ich wollte umbedingt nach draußen, in die Kälte und, wie ich es schon sagte, in den Hagel. Ein Mensch ist doch eine komische Spezies, besonders, wenn er sich für einen Sportler hält.
Dafür wurde ich am Ende mit diesem wunderschönen Anblick belohnt:

Also, es lohnt sich immer, mal nach draußen zu gehen. Auch wenn es kalt ist.
Hallentraining
by consta on Oktober 11, 2010

Habe das erste Hallentraining nach dem Sommer hinter mir. Toll war’s. Will noch mal.
K2 Inlinemarathon Köln 2010
by consta on Oktober 6, 2010

… So geschah es – die Straßen bei dem 14. K2 Inlinemarathon in Köln waren zwar teilweise nass, dafür dürfte man während des Rennens den blauen Himmel und jede Menge Sonne genießen, was in der Domstadt fast an ein Wunder grenzt.
Als ich in Straßenbahn zum Start fuhr, Pfützen am Straßenrand betrachtete und an Regenrollen dachte, die ich zuhause gelassen habe, fielen mir die Wörter von Barry Publov aus dem Buch “Speed on Skates” wieder ein: “… implementig slight changes in skating mechanics offers a more decisive advantage than any selection of hardware“. Ah, wenn alles so einfach wäre: nur Fahrtechnik leicht anpassen, und das war’s. Ich bin mir zwar nicht sicher, ob die leichte Anpassung in meinem Fall ausreicht, aber die Gedanke, dass man auch ohne Regenrollen auf dem feuchten Boden überleben kann, beruhigte enorm.
Am Start war alles wie immer in Köln – viele Leute, tolle Stimmung, Hände zum Himmel, da simmer dabei u.s.w. Unterhaltung pur. Wenn man z.B. in Berlin im Startblock steht, denkt man an das große bevorstehende Rennen. In Köln dagegen denkt man eher an Karneval. Und alles scheint nicht mehr so ernsthaft zu sein, wie wir es manchmal gern hätten.
Ein Mann neben mir fragt seinen Kumpel:
“Und, was hast du dir vorgenommen?”
“Na ja, 1:40 oder so…” – antwortet er.
1:40? In Köln? Ein Traum. Soll ich mich an den Mann festhalten? Ah, was sollst, klappt sowieso nicht. Ich sage mir nur – entspann dich, genieß die Stimmung.
Wenn ich jetzt versuche, den Rennverlauf zu rekonstruieren, stelle ich fest – es war so eine Art der Rennen, von denen man nicht viel mitkriegt. Es wurde gestartet, gefahren, und ziemlich schnell gefinisht. Nach einer Kurve kam immer eine andere; manchmal fragte ich mich, wo bin ich gerade; manchmal war ich überrascht, als ich eine oder andere Straße wiedererkannte. Es ist was besonderes, durch die Stadt zu skaten, wo man selbst wohnt. Man denkt, man kenne die Stadt, und dann sieht man sie von ganz anderer Perspektive. Und wenn dabei nur ein paar neue Gullydeckel entdeckt werden – immerhin, es ist auch was wert.
Irgendwann sah ich vor mir ein paar bekannte Gesichter (b.z.w. bekannte Rücken) von den Skatern, mit denen ich bereits bei anderen Rennen mitgefahren bin. Es ist ein echt guter Tipp, sich an die Leute zu orientieren, die man schon kennt. Das gibt einem jede Menge Selbstvertrauen, mir hat es auf jeden Fall sehr geholfen. Mindestens, bis zu dem Punkt, als ich diese Leute auch überholte.
Ein Mann, der sehr lange in meiner nähe fuhr, hat mich wahrend des Rennens sehr unterhaltet. Er hat nämlich jedes Hindernis laut angekündigt, dabei fügte er fast immer am Ende das Wort “harmlos” hinzu. “Linke Kurve – harmlos. Scharf rechts – harmlos. Kopfsteinpflaster – noch harmloser.” u.s.w. Am Ende war ich selbst davon überzeugt gewesen, dass die ganze Strecke, im Grunde genommen, sehr harmlos ist.
Und dann plötzlich – der Rhein, die Brücke, der Tourteufel drauf, die letzte Kurve und Finish. Das war’s. Die Uhr bleiben auf 1:35 stehen. Unglaublich. Ich weiß – die Zeit spielt zwar keine Rolle, aber dennoch – es ist eine gute Viertelstunde schneller, als meine bisherige Bestzeit in Köln. Es ist auch 2 Min schneller, als vor einem Jahr in Berlin. Dabei in Berlin war ich mir nicht sicher, ob ich am Ende noch bis zum Brandenburger Tor schaffe, in Köln dagegen könnte ich nach dem Rennen locker nach Hause skaten. Ok, an die Zeit von Mittelrhein-Marathon komme ich noch nicht ran, dafür sind in Köln ein paar Kurven mehr an der Strecke. Kurz gesagt – bin jetzt stolz wie Oskar.
Den Abend nach dem Marathon verbrach ich zusammen mit Leuten von TC 04 Köln-Poll bei netten Gesprächen und leckerem Essen. Ich frage mich gerade – ist das alles nicht ein perfekter Abschluss der Saison 2010? Sieht sehr danach aus.
Freue mich schon auf 2011.
Letzte Warnung an Petrus
by consta on Oktober 2, 2010

Die Kids auf kleinen Rollen
by consta on Oktober 1, 2010

Es kann manchmal spannend werden, wenn in einer Familie sich zwei Skater treffen. Dabei einer ist ein möchte-gern-Speedskater, und der andere – ein begeisterter aggressive Skater. Dazu kommt noch natürlich – der letzte ist um einiges junger.
Wie zum Beispiel neulich abends am Esstisch:
Er: “Was halten eigentlich Speedskater von aggressive Skatern?”
Ich: “Keine Ahnung. Es fördert bestimmt die Fahrtechnik. Und ich habe schon von ein paar Speedskatern gehört, die auch bei all diesen Fakie-Soul-Grind-Dings sehr gut mit dabei sind.”
Pause.
Ich: “Und was halten die aggressive Skater von Speedskatern?”
Er: “Na, was denkst du denn? Es ist stinklangweilig. Die fahren nur geradeaus und ab und zu im Kreis. Und es gibt keine Tricks.”
Ach, diese Kids… Manchmal fällt mir schwer, ihnen gegenüber die Loyalität zu bewahren.
An dem letzten Samstag, genau an dem Tag, wenn alle vernünftige Menschen an den Berliner Straßen mit dem strömenden Regen kämpften, musste ich mein Kind zur 15. Session Rolltogether fahren. Und glaubt mir – für so was braucht man jede Menge Loyalität.
Das einzige muss ich gestehen: das, was diese Jungs auf ihren kleinen Rollen veranstalten, kann sehr beeindruckend sein. Und manche von denen kriegen beim fahren in den Kurven bestimmt keine Probleme – egal, ob auf einem oder zwei Beinen, vorwärts oder rückwärts. Darauf bin ich sogar bisschen neidisch.
Liebe Grüße nach Berlin
by consta on September 24, 2010

Ich wünsche allen Skatern, die morgen in Berlin starten, trockene Straßen, sanften Rückenwind, jede Menge Spaß und viel Erfolg!
Ein kleines Rennen
by consta on September 22, 2010

Am letzten Sonntag stand noch ein Rennen bei mir in der Planung – der 1. Hattinger Hütten-Inline-Day, organisiert von RuhrBoSS. Ein kleines Rennen, aber feines – es hat viel Spaß gemacht, dort mitzuskaten. Sicherlich nicht weniger Spaß, als bei manchen “großen” Veranstaltungen. Gute Strecke, lockere Stimmung, trockenes Wetter – was braucht man mehr für ein gelungenes Wochenende? Ich hoffe sehr, nach dem ersten Hütten-Inline-Day kommt auch der zweite, ich drucke den Organisatoren die Daumen.
Zu dem Rennen selbst… Die schnellen waren wie immer unbegreiflich schnell, die Kinder waren süss und lustig, die Mixed Staffel war ein Highlight in meinen Augen – so was habe ich noch nie gesehen. Kinder zusammen mit Erwachsenen in einem Rennen – das ist Spaß pur. Was ein Ausscheidungsrennen an sich hat, konnte ich nur in Theorie begreifen – die Anzahl der Hobbyskater reichte nur für einen Lauf aus, der direkt als Finale eingestuft wurde. Immerhin konnte ich mich damit trosten, dass ich bis Finale geschafft habe. Sonst hätte es bestimmt nicht geklappt – den Start habe ich irgendwie verschlafen, die ersten drei Jungs haben dermassen Dampf gemacht, dass ich sehr schnell die Idee aufgeben musste, die noch einzuholen. Dabei hat die Strecke meine weitere Schwachstelle offenbart – ich kann nämlich kaum richtig Kurven fahren. Und wenn die Strecke gleich vier davon hat, und die muss man noch 6 mal durchfahren, dann wird das ganze schnell zu einer sehr wackeligen Angelegenheit. Aber jetzt weiß ich mindestens, woran ich in Winter arbeiten muss, falls ich wieder Möglichkeit zum Hallentraining finde.
Um bei der Teamverfolgung mitzumachen habe ich, ehrlich gesagt, nicht genug Mut zusammen gekriegt, was ich jetzt richtig bereue. Das sah auch sehr lustig aus. Dafür konnte ich noch ein paar Fotos machen, die kann man übrigens hier angucken, falls jemand sie noch nicht gesehen hat. Was ich fragen wollte – gibt es eigentlich irgendwo Fotos vom Jedermannrennen? Die würde ich mir auch gern anschauen.
Also wie gesagt – es war ein Super-Sonntag. Nächstes Jahr komme ich nach Hattingen gerne wieder.