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	<title>Skate-Log &#187; rennen</title>
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	<description>Unterwegs auf 8 Rollen</description>
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		<title>Inline-Day Kerpen</title>
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		<pubDate>Fri, 20 May 2011 09:58:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>consta</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
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		<description><![CDATA[Eigentlich will ich gar nicht ein Speedskating-Rennen mit kriegsartigen Aktionen vergleichen. Aber als ich neulich in Kerpen beim 5. Inline-Day mitten im Rennen diesen Spruch hinter meinen Rücken hörte, hatte ich genau so ein Bild von tapferen Männern vor Augen, (&#8230;)<p><a href="http://skate-log.de/2011/05/inline-day-kerpen/">Read the rest of this entry &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-full wp-image-560" title="der_letzte_mann" src="http://skate-log.de/wp-content/uploads/2011/05/der_letzte_mann.gif" alt="" width="640" height="378" /></p>
<p>Eigentlich will ich gar nicht ein Speedskating-Rennen mit kriegsartigen Aktionen vergleichen. Aber als ich neulich in Kerpen beim <a title="skate express ssk kerpen" href="http://www.skate-express-ssk-kerpen.de/" target="_blank">5. Inline-Day</a> mitten im Rennen diesen Spruch hinter meinen Rücken hörte, hatte ich genau so ein Bild von tapferen Männern vor Augen, die sich ohne Rücksicht auf Verluste zum Ziel durchschlagen.</p>
<p>Hier muss ich sagen – seitdem ich versuche, meine Rennen nicht im Alleingang zu bewältigen, beobachte ich immer wieder eine von den folgenden Optionen im Rennablauf: entweder ich verliere irgendwann meine Gruppe, weil sie für mich zu schnell ist, oder meine Gruppe verliert mich, wiel ich für sie zu schnell bin.</p>
<p>Der Halbmarathon in Kerpen gestaltete sich im Sinne der besagten zweiten Option. Kurz nach dem Start fand ich mich in einer relativ kleinen Gruppe aus 5-6 Skatern wieder, wir fuhren in einem flotten Tempo und ganz nach Skate-Schulbüchern übernahmen abwechselnd die Führungsarbeit. Das war toll.  Nur mit der Zeit merkte ich, dass ich immer öfter an der Spitze lande, bis mir irgendwann mitgeteilt wurde, dass unsere Gruppe gerade noch einen Mann verloren hat und ab jetzt nur aus zwei Skatern besteht.</p>
<p>Vor uns lag fast die halbe Strecke, und ehrlich – ein Rennen in einer Zweier-Gruppe durchzuhalten ist nicht gerade easy. Man kann sich nirgendwo mehr verstecken. Man übernimmt im gewissen Sinne die Verantwortung für den anderen. Man hat Angst, den anderen zu verlieren, weil dann ales noch wiel schwieriger wird. Man trauet sich nicht abzuhauen aus der Befürchtung es nicht zu schaffen. Aber was wirklich zählt – sogar zu zweit ist einfacher zu skaten als alleine.</p>
<p>In dem Tandem sind wir dann bis zum Finish gefahren. An der Zielgerade habe ich mir sogar einen kurzen Sprint erlaubt; zum Glück hatten wir schönen Rückenwind an der Stelle. Als ich die Ziellinie überquerte, zeigten die Stoppuhr 45:50. So oder so – es ist fast 5 Minuten schneller, als an der gleichen Strecke ein Jahr davor.</p>
<p>Ich frage mich natürlich wieder, was wäre, wenn ich mich am Start bisschen mehr angestrengt hätte und mit einer schnelleren Gruppe mitgefahren bin? Wahrscheinlich wäre ich dann selbst zu dem Mann geworden, von dem jemand gesagt hätte – <em>&#8220;wir haben noch einen verloren&#8221;</em>. Vielleicht könnte ich es auch schaffen, und dann noch eine halbe Minute rausholen. Wer weiß. Die Zeit spielt schließlich keine Rolle.</p>
<p>Zu der Veranstaltung selbst – ich mag Kerpen. Der Inline-Day entwickelt sich langsam zu einem meiner beliebtesten Rennen. Das war mein dritter Start dort gewesen, und immer gab es strahlende Sonne in Kerpen, diesmal sogar mit Rückenwind auf Zielgerade. So was hat noch kein anderer Veranstalter geschafft. Und alles ist richtig gut organisiert.</p>
<p>Ich denke, solche kleine Rennen bieten gerade den Freizeitskatern wie ich prima Angelegenheit an, den Renngefühl zu schnappen. Ich weiß es nicht, ob ich bei dem Sport geblieben wäre, wenn ich nicht Kerpen oder <a title="capp-Sport-cup Langenfeld" href="http://www.gemeinsam-csc.de/" target="_blank">Langenfeld</a> entdeckt hätte. Die großen Marathons sind schön und gut, aber sie sind längst nicht alles, was das Leben zu bieten hat.</p>
<p>Nächste Station – <a title="rhein ruhr marathon" href="http://www.rhein-ruhr-marathon.de/" target="_blank">Rhein-Ruhr-Marathon</a> in Duisburg. Bin gespannt. Ich war nämlich noch nie dort gewesen.</p>
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		<title>Skate-Challenge</title>
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		<pubDate>Fri, 13 May 2011 09:18:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>consta</dc:creator>
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		<description><![CDATA[So, an den Pausen zwischen Updates hier kann man gut sehen, dass in den letzten Wochen perfektes Skate-Wetter da draußen herrscht. Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber bei dem Wetter bevorzuge ich viel lieber auf den Rollen Zeit (&#8230;)<p><a href="http://skate-log.de/2011/05/skate-challenge/">Read the rest of this entry &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So, an den Pausen zwischen Updates hier kann man gut sehen, dass in den letzten Wochen perfektes Skate-Wetter da draußen herrscht. Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber bei dem Wetter bevorzuge ich viel lieber auf den Rollen Zeit zu verbringen, als vor dem Rechner zu sitzen und in irgendwelche komischen Blogs zu schreiben. Dabei läuft bereits die Renn-Saison auf vollen Touren, was wiederum bedeutet – es gibt mittlerweile jede Menge, worüber man berichten kann. Ich unterdrücke deswegen kurz meine Abneigung zu den Computern, und fange an mit dem Bericht zu der <a title="Skate-Challenge" href="http://www.skate-challenge.de/" target="_blank">5. Rhein-Main Skate-Challenge</a>.</p>
<p>Wenn ich an das Rennen denke, dann erstes, was mir einfällt, sind die Berge. Es ist erstaunlich, aber unterwegs von Eschborn nach Frankfurt und zurück gibt es unzählige Berge. Große Berge, kleine Berge, steile Berge, flache Berge&#8230; Eigentlich, man kann all diese Berge in zwei große Gruppen unterteilen:</p>
<p>Berge, auf die man klettern muss&#8230;</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-548" title="frankfurt01" src="http://skate-log.de/wp-content/uploads/2011/05/frankfurt01.gif" alt="" width="370" height="668" /></p>
<p>&#8230;und Berge, von denen man runterspringt.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-547" title="frankfurt02" src="http://skate-log.de/wp-content/uploads/2011/05/frankfurt02.gif" alt="" width="370" height="668" /></p>
<p>Ich kann mich immer noch nicht entscheiden, welche von diesen Berg-Arten ich am tollsten finde. Die erste raubt mir die Kräfte, die zweite &#8211; Nerven. Die Kombination aus den beiden macht ein Rennen zu einer Herausforderung, und ich glaube deswegen &#8211; die Skate-Challenge ist kein einfaches Rennen. Ich starte dort bereits zum zweiten mal, und schon wieder schaffe ich nur die ersten 30 km in halb-fix guter Fassung. Ok, diesmal war ich schneller gewesen, und habe ein paar Schritte weiter geschafft, bevor mir Luft ausging, aber dennoch – was ist das für ein mieses Gefühl zu sehen, wie deine Gruppe unaufhaltsam von dir wegrollt&#8230; Und das passiert mir in Frankfurt schon zum zweiten mal.</p>
<p>Es gab auch ein Paar skurrile Situationen unterwegs, von denen ich euch unbedingt erzählen will.</p>
<p>Zuerst, irgendwo zwischen 10. und 15. Kilometer, hat meine Gruppe die Rennstrecke verloren. An einer Kreuzung sollten wir nach links abbiegen, haben das aber nicht getan, warum auch immer, und fuhren stattdessen unbekümmert weiter. Dann gab es plötzlich  ein lauter Durcheinander. Ich dachte zuerst, das Rennen sei abgebrochen worden. Alle begannen zu schreien, bremsen, sich umdrehen, nach dem richtigen Weg zu fragen und in Gegenrichtung zu fahren. Totales Chaos, was uns allen bestimmt einige kostbare Zeit gekosten hat.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-546" title="frankfurt03" src="http://skate-log.de/wp-content/uploads/2011/05/frankfurt03.gif" alt="" width="640" height="500" /></p>
<p>Als ich wieder an dem richtigen Weg war, sah ich, wie die nächste Gruppe die gleiche Fehler machte. Vielleicht stimmte an der Stelle doch etwas nicht mit der Absperrung?</p>
<p>Am Ende des Rennes ging es auch lustig. Kurz vor dem Finish fuhr ich, wohl bemerkt – ganz alleine, unter einer Brücke mit einem Schild drauf: &#8220;70 km &#8211; geradeaus, 42 km &#8211; nach rechts&#8221; (ber der Skate-Challenge kann man sich eine von den zwei Distanzen aussuchen). Gleich danach gab wirklich einen Abfahrt, und da ich zu dem Zeitpunkt keine Lust, geschwiegen von Kräften, auf 70 km Rennen hatte, war ich im Begriff abzubiegen. An dem Abfahrt fand ich zu meiner Überraschung eine Gruppe von Menschen, die mir ganz unmissverständlich zeigten, ich solle ja weiter fahren.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-545" title="frankfurt04" src="http://skate-log.de/wp-content/uploads/2011/05/frankfurt04.gif" alt="" width="640" height="430" /></p>
<p>Also, voll unsicher tat ich das, was die von mir wollten. Im Kopf malte ich mir aber fiese Bilder aus, wie die netten Menschen hinter meinen Rücken sich in die Hände klatschen, und sagen fröhlich: <em>&#8220;Wie toll haben wir gerade noch einen verrückten auf die lange Reise geschickt!&#8221;</em>. Ein Paar Hundert Meter vor mir fuhr ein anderer Skater, und seine nervöse Haltung sagte mir, er hat gerade die gleichen dunklen Vermutungen, wie ich. Das stimmte ja auch &#8211; der Mann bremste plötzlich, drehte sich um und fuhr mir entgegen, um wahrscheinlich den besagten Abfahrt doch zu erwischen.</p>
<p>Zwei mal in einem Rennen umzudrehen war mir schon zu viel, deswegen habe ich mich entschieden, weiter zu fahren, egal was passiert. Nach einer Weile kam noch eine Brücke mit dem gleichen Schild drauf, was mir bisschen Hoffnung brachte. Allerdings konnte ich nicht ausschließen, dass ich ab jetzt in einer Art &#8220;<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Groundhog_Day_(film)">Groundhog Day</a>&#8221; stecke, und bis zu Ewigkeit dazu verdammt bin, unter der Brücke zu fahren und die Schreien <em>&#8220;Fahr weiter!&#8221;</em> zu hören. Die einzelne Möglichkeit aus dem Fluch auszubrechen wäre dann wahrscheinlich in 30 Jahren den perfekten <a title="Double Push bei Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Double-Push-Technik" target="_blank">Double Push</a> zu lernen und den armen Skater davon abzuhalten, zurück zu fahren.</p>
<p>Zum Glück fand ich nach der Brücke den richtigen Abfahrt und die seit langem erwartete Zielgerade danach. Unter den jubelnden Rufen der Zuschauern <em>&#8220;Geh zur Seite, die Rennradfahrer kommen!&#8221;</em> überquerte ich die Ziellinie, nahm mir meine Medaille entgegen, und war froh, dass alles vorbei ist.</p>
<p>Die Ziellinie habe ich mit der Zeit von knapp über 1:36 überquert. Keine schlechte Zeit, eigentlich. Gute 12 Minuten schneller als im Jahr davor &#8211; man kann stolz auf sich sein. Das perfekte Wetter in Frankfurt hat bestimmt zu dem Erfolg einiges beigetragen, aber das ist schon wirklich pervers &#8211; Erfolge mit Wetter zu bergünden.</p>
<p>Noch eine Überraschung &#8211; am Ende des Rennens zeigten mir meine GPS-Uhr eine Top-Geschwindigkeit von über 50 km/h. So schnell war ich an den Skates noch nie im Leben. Ich kann von Glück reden, dass ich die Werte erst danach zu sehen bekam, und nicht unterwegs &#8211; sonst hatte ich bestimmt Schiss gekriegt, und wer weiß, wie das alles ausgegangen wäre. Ich vermute nämlich, bei solchen Geschwindigkeiten trete ich langsam in den Bereich ein, wo ich meine Skates noch nicht so richtig kontrollieren kann. Man muss da schon aufpassen.</p>
<p>Im großen und ganzen ist die Skate-Challenge ein tolles Rennen. Ich bin froh, dass ich dabei war. Wenn alles glatt läuft, nächstes Jahr skate ich in Frankfurt wieder.</p>
<p>Und jetzt, falls es am Wochenende regnen soll, schreibe ich etwas über Inline-Day in Kerpen.</p>
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		<title>Erfolgreicher Zieleinlauf</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Apr 2011 12:58:09 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Hier ist mein offizielles Finisher-Foto von dem gestrigen Halbmarathon in Bonn. Ich werde jetzt nicht viel darüber erzählen, ich sage nur, bei dem Rennen habe ich den langsamsten Zieleinlauf in meiner gesamten sportlichen Karriere geschafft. Sobald ich mich erinnern kann, die Ziellinie passierte ich (&#8230;)<p><a href="http://skate-log.de/2011/04/erfolgreicher-zieleinlauf/">Read the rest of this entry &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-full wp-image-526" title="zieleinlauf-in-bonn" src="http://skate-log.de/wp-content/uploads/2011/04/zieleinlauf-in-bonn.jpg" alt="" width="640" height="747" /></p>
<p>Hier ist mein offizielles Finisher-Foto von dem gestrigen Halbmarathon in Bonn. Ich werde jetzt nicht viel darüber erzählen, ich sage nur, bei dem Rennen habe ich den langsamsten Zieleinlauf in meiner gesamten sportlichen Karriere geschafft. Sobald ich mich erinnern kann, die Ziellinie passierte ich noch nie im Schritttempo. Warum so langsam? Ich denke, in diesem Winter verbrach ich viel zu viel Zeit auf dem perfekten Boden einer Sporthalle, und war zum Steinpflaster mit drüber liegendem Teppich einfach nicht gut genug vorbereitet (es klingt übrigens nach noch einer perfekten Ausrede für ein gescheitertes Rennen, oder?).</p>
<p>Aber so schlimm war es in Wirklichkeit wieder nicht. Der Plan für das Rennen in Bonn war einfach – nicht übertreiben, locker reinkommen, eigene Fassung nach der langen Winter prüfen. Alles hat prima geklappt. Die Beine sind immer noch da, skaten habe ich nicht verlernt, und Rennen machen weiterhin Spaß. Vielleicht sogar ein tick mehr, als vor einem Jahr.</p>
<p>Ok, mag sein, die Strecke in Bonn ist nicht unbedingt die beste und für heiß begehrte Bestzeiten kaum geeignet. Aber auch sie gibt jede Menge neue Erfahrungen, die man beim gemütlichen skaten am See leicht verpassen kann. Zum Beispiel, nach zwei Abfahrten von den Brücken über den Rhein kam ich zum Schluss, dass die neue Strecke beim Köln-Marathon gar nicht so schrecklich ist, wie ich es mir zuerst gedacht habe (die Kurven nach der Deutzer Brücke haben mich mal in blanke Panik versetzt). Man kann immer was dazu lernen.</p>
<p>Und das wichtigste – diese Saison habe ich mit einer Zeit angefangen, die um gute 5 Minuten schneller ist, als beim ersten Rennen ein Jahr davor. Ist das nicht toll? Mal sehen, wie es weiter geht.</p>
<p>Eine Bitte noch zu den Fotografen, die mich beim Zieleinlauf knipsten: schickt mir bitte nicht die Finisher-Fotos. Eins davon habe ich schon; mir reicht&#8217;s.</p>
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		<title>Ein kleines Rennen</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Sep 2010 13:22:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>consta</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Bericht]]></category>
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		<description><![CDATA[Am letzten Sonntag stand noch ein Rennen bei mir in der Planung – der 1. Hattinger Hütten-Inline-Day, organisiert von RuhrBoSS. Ein kleines Rennen, aber feines – es hat viel Spaß gemacht, dort mitzuskaten. Sicherlich nicht weniger Spaß, als bei manchen (&#8230;)<p><a href="http://skate-log.de/2010/09/ein-kleines-rennen/">Read the rest of this entry &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-404" title="little skater" src="http://skate-log.de/wp-content/uploads/2010/09/littleskater.jpg" alt="" width="640" height="478" /></p>
<p>Am letzten Sonntag stand noch ein Rennen bei mir in der Planung – der 1. Hattinger Hütten-Inline-Day, organisiert von <a href="http://www.ruhrboss.de/" target="_blank">RuhrBoSS</a>. Ein kleines Rennen, aber feines – es hat viel Spaß gemacht, dort mitzuskaten. Sicherlich nicht weniger Spaß, als bei manchen &#8220;großen&#8221; Veranstaltungen. Gute Strecke, lockere Stimmung, trockenes Wetter – was braucht man mehr für ein gelungenes Wochenende? Ich hoffe sehr, nach dem ersten Hütten-Inline-Day kommt auch der zweite, ich drucke den Organisatoren die Daumen.</p>
<p>Zu dem Rennen selbst&#8230; Die schnellen waren wie immer unbegreiflich schnell, die Kinder waren süss und lustig, die Mixed Staffel war ein Highlight in meinen Augen – so was habe ich noch nie gesehen. Kinder zusammen mit Erwachsenen in einem Rennen – das ist Spaß pur. Was ein Ausscheidungsrennen an sich hat, konnte ich nur in Theorie begreifen – die Anzahl der Hobbyskater reichte nur für einen Lauf aus, der direkt als Finale eingestuft wurde. Immerhin konnte ich mich damit trosten, dass ich bis Finale geschafft habe. Sonst hätte es bestimmt nicht geklappt – den Start habe ich irgendwie verschlafen, die ersten drei Jungs haben dermassen Dampf gemacht, dass ich sehr schnell die Idee aufgeben musste, die noch einzuholen. Dabei hat die Strecke meine weitere Schwachstelle offenbart – ich kann nämlich kaum richtig Kurven fahren. Und wenn die Strecke gleich vier davon hat, und die muss man noch 6 mal durchfahren, dann wird das ganze schnell zu einer sehr wackeligen Angelegenheit. Aber jetzt weiß ich mindestens, woran ich in Winter arbeiten muss, falls ich wieder Möglichkeit zum Hallentraining finde.</p>
<p>Um bei der Teamverfolgung mitzumachen habe ich, ehrlich gesagt, nicht genug Mut zusammen gekriegt, was ich jetzt richtig bereue. Das sah auch sehr lustig aus. Dafür konnte ich noch ein paar Fotos machen, die kann man übrigens <a title="1. Hattinger Hütten-Inline-Day" href="http://www.flickr.com/photos/greyhorn/sets/72157624865027915/" target="_blank">hier</a> angucken, falls jemand sie noch nicht gesehen hat. Was ich fragen wollte – gibt es eigentlich irgendwo Fotos vom Jedermannrennen? Die würde ich mir auch gern anschauen.</p>
<p>Also wie gesagt – es war ein Super-Sonntag. Nächstes Jahr komme ich nach Hattingen gerne wieder.</p>
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		<title>Run and Roll Day 2010</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Sep 2010 09:14:26 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Bericht]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich habe gerade ein Gefühl, ich entwickle mich langsam zu einem Bruchpilot. Bin nämlich schon wieder gestürzt &#8211; alles ok, bin ganz sanft auf dem Boden gelandet, nur die Hose im Eimer. Zuerst war ich wegen des Sturzes tief enttäuscht (&#8230;)<p><a href="http://skate-log.de/2010/09/run-and-roll-day-2010/">Read the rest of this entry &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-394" title="new_trikot" src="http://skate-log.de/wp-content/uploads/2010/09/new_trikot.jpg" alt="" width="640" height="522" /></p>
<p>Ich habe gerade ein Gefühl, ich entwickle mich langsam zu einem Bruchpilot. Bin nämlich schon wieder gestürzt &#8211; alles ok, bin ganz sanft auf dem Boden gelandet, nur die Hose im Eimer. Zuerst war ich wegen des Sturzes tief enttäuscht gewesen, aber mittlerweile denke ich &#8211; der Fitnesslauf beim <a title="7. Stadtwerke run &amp; roll day" href="http://www.bielefeld.de/de/kf/sport/run/" target="_blank">Run &amp; Roll Day</a> in Bielefeld war eins der coolsten Rennen, das ich je gefahren bin.</p>
<p>Ehrlich, an dem Sonntag habe ich all das geschafft, was ich mir in meinen gewagtesten Träumen nicht vorstellen konnte. Ich bin ganz vorne gestartet, ich habe die Spitze nie aus den Augen verloren, ich fuhr sogar selbst eine Weile lang als erster im Feld. Das war grandios. Die Zeit und Geschwindigkeit interessierten mich nicht, ich war voll damit beschäftigt, den Verlauf des Rennens mitzuerleben. Dabei fühlte ich mich vielleicht zum ersten mal nicht als ein Hobby-Skater, dessen einziges Ziel darin besteht, das Rennen überhaupt zu finishen. Ich war mittendrin im Renngeschehen. Das ist schon eine tolle Erfahrung.</p>
<p>Das einzige, was ich nicht geschafft habe, war der Zielsprint. Offen zu sagen &#8211; es wäre ein Wunder gewesen, wenn es gut ausgegangen wäre. In meiner kurzen Speedskater-Karriere habe ich eigentlich nie die Möglichkeit in Betracht gezogen, dass die Fertigkeiten eines Sprinters mir irgendwann von Nutzen seien können. Am Ziel war ich immer froh, dass ich bis dahin geschafft habe, und ein paar Sekunden mehr oder weniger &#8211; was spielte das für eine Rolle? Diesmal war es anderes, diesmal ging es tatsächlich um Platzierungen, und ich habe mich von der Gedanke verführen lassen, ganz vorne zu finishen. Das war ausgesprochen leichtsinnig. Kurz gesagt &#8211; beim Zielsprint bin ich gestürzt. Kurz vor dem Ziel. Das war bitter &#8211; am Boden zu sitzen und zu sehen, wie alle anderen an mir vorbei über die Ziellinie fliegen. Ich bin nur froh, dass außer mir noch keiner zum Boden gegangen ist.</p>
<p>Na ja, das muss man auch mal erleben. So langsam kommt all das zusammen, was man wahrscheinlich als Rennerfahrung bezeichnen kann.</p>
<p>Wie gesagt &#8211; es war ein tolles Rennen. Gerne wieder. Noch bisschen Training, und ich gewinne das Ding. Sicher.</p>
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		<title>Berlin, mon amour</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Aug 2010 21:26:53 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[berlin]]></category>
		<category><![CDATA[rennen]]></category>
		<category><![CDATA[Xrace]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich denke nicht, dass das Bild oben als Referenz benutzt werden kann, wie man richtig mit den Skates auf dem Boden landen soll. Ich bin mir sogar sicher – das ist ein absolut falsches Bild dafür. Das einzige, wofür das (&#8230;)<p><a href="http://skate-log.de/2010/08/berlin-mon-amour/">Read the rest of this entry &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-342" title="Sturz in Berlin" src="http://skate-log.de/wp-content/uploads/2010/08/berlin_sturz.jpg" alt="" width="640" height="480" /></p>
<p>Ich denke nicht, dass das Bild oben als Referenz benutzt werden kann, wie man richtig mit den Skates auf dem Boden landen soll. Ich bin mir sogar sicher – das ist ein absolut falsches Bild dafür.</p>
<p>Das einzige, wofür das Bild gut seien kann &#8211; es repräsentiert meinen glorreichen Auftritt beim diesjährigen Xrace in Berlin.</p>
<p>Mann, das war ein hartes Rennen. Keine Ahnung, woran es lag &#8211; vielleicht war der mörderische Gegenwind daran schuld &#8211; aber ich war noch nie derart fix und fertig nach einem Rennen gewesen. Und dazu noch dieser blöde Sturz an der letzten Runde. Nichts wildes, man muss beim skaten einfach öfter unter die Füsse gucken. Wie gesagt &#8211; nichts passierte, aber die Motivation lag bei mir danach tief im Keller. Ich wundere mich immer noch, dass ich nach dem Sturz noch bis zum Finish geschafft habe. Bestimmt nur deswegen, weil dort mein Kind auf mich wartete, und ich konnte es mir nich leisten, vor ihm als totaler Versager zu erscheinen.</p>
<p>So oder so, aber Xrace ist vorbei. Mit der Zeit knapp unter 46 min bin ich nur halbfix zufrieden &#8211; ich hatte mir vorher als Ziel die Zeit sub 45 gesetzt &#8211; ohne den Sturz konnte es vielleicht sogar klappen. Man muss nur in der Lage zu sein, das Tempo ohne Stürze sicher auszuhalten. Daran muss ich noch arbeiten.</p>
<p>Ah ja, Berlin ist eine wunderschöne Stadt. Ich mag sie.</p>
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		<title>Berlin-Paderborn</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Apr 2010 21:41:12 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Was für eine Woche! Zwei Rennen und jede Menge Arbeit dazwischen&#8230; Komme erst heute wieder zum bloggen. Also: Berlin Das Rennen im Berlin hat für mich mit der Zeitumstellung angefangen, Wie man weißt, am Nacht vor dem Start des Halbmarathons (&#8230;)<p><a href="http://skate-log.de/2010/04/berlin-paderborn/">Read the rest of this entry &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was für eine Woche! Zwei Rennen und jede Menge Arbeit dazwischen&#8230; Komme erst heute wieder zum bloggen. Also:</p>
<p><strong>Berlin</strong><br />
Das Rennen im Berlin hat für mich mit der Zeitumstellung angefangen, Wie man weißt, am Nacht vor dem Start des Halbmarathons kam die Sommerzeit wieder zu uns zurück. Abends davor habe ich deswegen ganz gewissenhaft die Uhren in meinem Handy umgestellt. Woran ich aber nicht gedacht habe, dass dieses <span style="text-decoration: line-through;">blöde</span> smarte Stück Plastik das gleiche noch mal am Mitternacht selbst macht. So war ich beim frühen Aufwachen, sagen wir, leicht irritiert.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-221" title="berlin01" src="http://skate-log.de/wp-content/uploads/2010/04/berlin01.jpg" alt="berlin01" width="540" height="450" /></p>
<p>Auf diese Art und Weise gewonnene Stunde gab mir aber die Möglichkeit, gründlich darüber nachzudenken, was ich beim Rennen tragen soll: z. B. kurze oder lange Hose? Die lange versprachen mehr Komfort und Wärme, die kurze dagegen sahen irgendwie richtig profimäßig und sexy aus.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-222" title="berlin02" src="http://skate-log.de/wp-content/uploads/2010/04/berlin02.jpg" alt="berlin02" width="540" height="423" /></p>
<p>Letztendlich habe ich mich für die kurze Variante entschieden. War eine gute Entscheidung.</p>
<p>Vor dem Start fielen erste Regentropfen vom Himmel. Viele Skater begannen sofort an ihren Rollen zu schrauben; ich folgte dem guten Beispiel und bereitete mich und meine Equipment auch zum Rennen im Wasser vor.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-223" title="berlin03" src="http://skate-log.de/wp-content/uploads/2010/04/berlin03.jpg" alt="berlin03" width="540" height="386" /></p>
<p>Das war gar nicht verkehrt. Der Regen wurde immer stärker und die Sonne hatte anscheinen keinen Lust daran, uns trockene Straßen anzubieten.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-224" title="berlin04" src="http://skate-log.de/wp-content/uploads/2010/04/berlin04.jpg" alt="berlin04" width="540" height="437" /></p>
<p>Trotzdem verlief das Rennen ohne großen Überraschungen. Es war keine Bestzeit oder so was. Um genau zu sagen bin ich exakt die gleiche Zeit gefahren, wie vor einem Jahr im Paderborn. Dafür aber viel mehr entspannter, als damals, und das noch bei diesen miesen Bedingungen. Ich war zufrieden. Ich habe sogar schneller zum Ziel geschafft, als der erste von Läufern, die nach den Skatern gestartet haben. Das ist schon mal eine Leistung&#8230;</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-225" title="berlin05" src="http://skate-log.de/wp-content/uploads/2010/04/berlin05.jpg" alt="berlin05" width="540" height="332" /></p>
<p>Wie gesagt, gutes Rennen, tolle Stadt, gerne wieder. <a title="XRace 2010" href="http://www.scc-events.com/events/xrace/2010/" target="_blank">XRace&#8217;10</a> zum Beispiel wäre gut. Ich denke darüber nach.</p>
<p><strong>Paderborn</strong><br />
Eine Woche danach ging die Reise nach Paderborn weiter, zu dem <a title="Paderborner Osterlauf" href="http://www.paderborner-osterlauf.de/">64. Paderborner Osterlauf</a>. Da es mein zweites Rennen in Paderborn war, wollte ich schon unbedingt schneller werden, als beim ersten Versuch vor einem Jahr. Und das hat sogar geklappt, eine ganze Minute habe ich gewonnen.</p>
<p>Aber so richtig zufrieden bin ich dennoch nicht. Ich glaube, es könnte besser sein. Ich habe wieder mein typisches Rennverhalten gezeigt. Erste Hälfte des Rennens habe ich in einer Gruppe verbracht, die für mich deutlich zu langsam war, und dann die zweite Hälfte mehr oder weniger im Alleingang auf der Überholspur. Irgendwie kann so was sogar Spaß machen, aber harmonisch in meinem Verständnis ist das nicht. Anderseits war diese Taktik vielleicht genau das richtige für mein Niveau, wer weiß&#8230;</p>
<p>Was ich aber zum ersten mal bei dem Rennen ausprobiert habe, war <a title="Mitfahrboerse fuer Speedskater" href="http://www.inlinespeedskaten.info/Seite/Mitfahrboerse-fuer-Speedskater.php" target="_blank">die Mitfahrbörse</a> von inlinespeedskaten.info. Echt tolle Sache, hat prima geklappt und ich kann es allen nur empfehlen.</p>
<p>Und ja, nicht zu vergessen: mit dem Paderborner Osterlauf ist <a title="Westdeutscher Speedskating Cup 2010" href="http://www.inlinespeedskaten.info/WSC/Westdeutscher-Speedskating-Cup-2010.php" target="_blank">der Westdeutsche Speedskating Cup</a> gestartet. Ich freue mich schon auf die Rennserie und wünsche allen Teilnehmern viel Erfolg! In zwei Wochen geht es weiter nach Kerpen, zum <a title="Inline Day 2010" href="http://www.skate-express-ssk-kerpen.de/inlineday2010.html" target="_blank">Inline Day 2010</a>. Ich spiele derzeit mit den Gedanken, da auf der Mittelstrecke zu starten. Mal sehen, was daraus wird&#8230;</p>
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		<title>Berlin 2009</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Sep 2009 20:08:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>consta</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Jetzt bin ich traurig. Ab heute ist der Berlin-Marathon kein Traum mehr, er ist bereits Geschichte. Vor zwei Jahren dachte ich zum ersten Mal über die Möglichkeit nach, in Berlin die 42km-Strecke zu skaten; vor einem halben Jahr wurde die (&#8230;)<p><a href="http://skate-log.de/2009/09/berlin-2009/">Read the rest of this entry &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jetzt bin ich traurig. Ab heute ist der Berlin-Marathon kein Traum mehr, er ist bereits Geschichte. Vor zwei Jahren dachte ich zum ersten Mal über die Möglichkeit nach, in Berlin die 42km-Strecke zu skaten; vor einem halben Jahr wurde die Reise gebucht, und jetzt sitze ich im Zug nach Köln und versuche es zusammen zu fassen, wie mein erster Berlin-Marathon gelaufen ist. Von Berlin kann ich nicht mehr träumen, ich kann mich daran nur erinnern.</p>
<p>Ich bin auch deswegen traurig, weil mit dem Marathon es nicht so geklappt hat, wie ich es mir vorgenommen habe. Soll ich es mal erzählen?</p>
<p>Irgendwo habe ich mal gelesen, ein gutes Rennen ist das Rennen, an das man sich nicht mehr erinnern kann. Jetzt kann ich das gut nachvollziehen &#8211; an die ersten 38 km kann ich mich nur bedingt erinnern. Also, Start &#8211; ich fließe in riesiger Menschenmasse, die Masse bewegt sich verdammt schnell, und ich will nicht sogar ansatzweise daran denken, was mir hier passieren kann im Falle eines Sturzes. Die ersten 30 min des Rennens &#8211; man, ist das bereits eine halbe Stunde vorbei? Ich fliege weiter. 21 km &#8211; ich bin 46 min unterwegs, meine Halbmarathon-Bestzeit, alles läuft bestens. Ich skate wie in einem Traum. Von Berlin kriege ich nichts mit. Nur Kurven und andere Skater. Einmal grüßt mich ein Mann &#8211; überraschend erkenne ich in ihm einen Skater wieder, den ich oft am Fühlinger See in Köln beim Training treffe. Grandios. Einer von 7000. Die Wahrscheinlichkeit so eines Treffens ist gleich null. Ein nettes &#8220;Viel Erfolg&#8221; und wir skaten weiter.</p>
<p>Das böse Aufwachen kommt am 38. km. Ich bin nicht besonders müde, Atmung ist in Ordnung, aber ich merke plötzlich, meine Füße wollen die skates nicht mehr kontrollieren. Es ist so, als ob ich auf ein mal verlernt habe zu skaten. Absolut bescheuertes Gefühl, so was passierte mir noch nie. Ich reduziere die Geschwindigkeit in der Hoffnung, dass der Flucht schnell vorbei geht, aber es wird immer schlimmer. Im Schneckentempo passiere ich das Sony-Center, und fange langsam an mir sorgen zu machen, wie ich in diesem Zustand den Finish erreichen soll, ohne mir Beine dabei zu brechen. An mir flitzen all die Skater vorbei, die ich vorher überholt habe. Jetzt wird es noch recht peinlich dazu. Der Brandenburger Tor macht mir keine freunde, die Leute an Tribunen feuern andere Skater an &#8211; so ein Idiot wie ich verdient nicht, bejubelt zu werden. Finish, Medaille, alles egal &#8211; nur eine Gedanke im Kopf &#8211; schnellst aus den Skates, bevor meinen Füßen was böses passiert.</p>
<p>Später begreife ich &#8211; ich habe es doch geschafft. An den letzten Kilometern war es zwar blöd gelaufen, aber jetzt habe ich neue persönliche Bestzeit, 1:37:24. Immerhin 3 min schneller, als beim letzten Mittelrhein-Marathon.</p>
<p>Was lernt man daraus? Die Geschichte mit den Füßen ist ein klarer Fall der Selbst-Überschätzung. Die kam aber in einer unerwarteten Form. Es wäre interessant zu wissen, was das war. Fehlendes Krafttraining? Muss ich öfter lange Strecken skaten? Langsamer zu skaten? Nee, das letzte klingt doof.</p>
<p>Ich bin traurig, weil ich das nicht geschafft habe, was ich wollte. Aber ich habe es versucht, und bin um eine Erfahrung reicher geworden. Ich kenne jetzt meine Grenzen, die ich weiter schieben will. Ein bisschen Training, und es klappt bestimmt mit einem Marathon in 1:30. Sicher.</p>
<p>Und ich merke langsam, dass ich von dem nächsten Berlin-Marathon träume.</p>
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		<title>Die Reise nach Bielefeld</title>
		<link>http://skate-log.de/2009/09/die-reise-nach-bielefeld/</link>
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		<pubDate>Mon, 14 Sep 2009 16:13:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>consta</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie bekloppt muss man eigentlich sein, um wegen eines Inline-Rennens am Sonntag um 6 Uhr aufzustehen und dann fast 200 km mit dem Auto zurückzulegen? Dabei geht es nicht um so was cooles, wie Berlin- oder Köln-Marathon, sondern die Rede (&#8230;)<p><a href="http://skate-log.de/2009/09/die-reise-nach-bielefeld/">Read the rest of this entry &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie bekloppt muss man eigentlich sein, um wegen eines Inline-Rennens am Sonntag um 6 Uhr aufzustehen und dann fast 200 km mit dem Auto zurückzulegen? Dabei geht es nicht um so was cooles, wie Berlin- oder Köln-Marathon, sondern die Rede ist von einem einfachen 12,5K Fitness-Lauf in Bielefeld, der in Rahmen von &#8220;<a title="Stadtwerke run &amp; roll day" href="http://www.run-and-roll-day.de" target="_blank">Stadtwerke Run and Roll Day</a>&#8221; ausgetragen wird. Freilich kann ich nicht erklären warum ich mir das angetan habe, aber ich war dort, und das war gut. Ich bin halt bekloppt.</p>
<p>Das schwierigste an dem Rennen war zuerst in Bielefeld anzukommen. Das Rennen fand an einer Autobahn statt, und meine Navi wollte mich immer wieder hartnäckig ins Sperrgebiet führen. Nach einer halbstündigen Irrfahrt durch Labyrinth der Bielefelder Straßen habe ich letztendlich die Dame in meinem Auto abgeschaltet, und dann klappte plötzlich alles bestens. Man muss sich ab und zu auf eigenen Kopf verlassen, und nicht den fremden Stimmen folgen.</p>
<p>Vor dem Rennen wurde ich vorgewarnt, <a title="Stadtwerke run &amp; roll day by gpsies.com" href="http://www.gpsies.com/map.do?fileId=kfgeqbvyvxhjredb" target="_blank">die Strecke</a> sei heimtückisch, man soll aufpassen, da es erstmal schön bergab geht und dann sehr-sehr lang bergauf. Deswegen soll man mit Kräften sparsam umgehen und sich nicht direkt an die Spitze stürzen. Das letzte hatte ich sowieso nicht vor, aber die Sache mit den Kräften machte mir wie immer Sorgen.</p>
<p>Die erste Teil des Rennens ging dann auch im Sparmodus. Der raue und teilweise nasse Asphalt bat nicht gerade die besten Voraussetzungen zum sprinten, aber irgendwann begann in mir der Verdacht zu wachsen &#8211; &#8220;du bist zu langsam&#8221;. Ein kurzer Blick auf die Uhr &#8211; 21 Km/Std. Ich hatte recht, so darf es nicht weiter gehen. Zum Glück, beschleunigte sich meine Gruppe in diesem Moment, und so haben wir zusammen bis zum Wendepunkt geschafft.</p>
<p>Danach ging es in dem mir schon bekannten entspannten Tempo weiter. Das machte kein Spaß mehr, und ich rannte wie verrückt nach vorne. Beim Überholen kritzelte im Kopf nur die Gedanke &#8211; &#8220;man, wie blöd wirst du jetzt hier stehen, wenn in fünf Minuten dich deine Kräfte verlassen, und du von der Gruppe wieder eingeholt wirst&#8221;. Die Kräfte haben mich nicht verlassen und irgendwann war es ruhig um mich herum geworden; ich genoss die Geschwindigkeit, war aber allein an der Strecke. Ich schaffe es immer wieder, in Rennen allein zu laufen. Das ist nicht richtig.</p>
<p><img class="alignnone" title="skate alone" src="http://skate-log.de/wp-content/uploads/2009/09/skatealone.gif" alt="" width="540" height="176" /></p>
<p>Zwischendurch überholte ich noch eine Gruppe. Dann hörte ich plötzlich ein Geräusch von hinten &#8211; jemand fuhr in meinem Windschatten! Cool, aber an die Rolle des Führenden muss ich mich auch noch gewönnen. Mindestens war ich jetzt nicht mehr allein.</p>
<p>Und dann kam das Finish. Das Rennen war vorbei, und die Kräfte waren immer noch da. 12,5 km in 00:28:58. Ich hatte das Gefühl, es könnte auch schneller sein. Oder war es genau richtig für so ein Hobby-Skater wie ich, ohne großer Rennerfahrung und Strecken-Kenntnissen? Nächstes Jahr werden wir es sehen.</p>
<p>In Umkleidekabine sprach mich ein Skater an, und nach kurzer Plauderei stellte mir der Mann meine Lieblingsfrage: &#8220;Woher kommst du eigentlich?&#8221;. &#8220;Aus der Ukraine&#8221;, antwortete ich. Der Mann guckte mich an, und fragte dann wieder &#8211; &#8220;aus Köln?&#8221;. Ja, stimmt, aus Köln &#8211; er hat wahrscheinlich mein &#8220;Cologne Cycling Connection&#8221;-Trikot gesehen. Das wäre aber richtig bekloppt gewesen, direkt aus Kiew zum Bielefelder Rennen anzureisen. Aber das Rennen war toll und auf jeden Fall die Reise wert. Bis zum nächsten Jahr, Bielefeld!</p>
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		<title>Langenfeld, 2009</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Sep 2009 11:50:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>consta</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am letzten Sonntag wurde mir wieder klar geworden, wie vorsichtig beim Speedskaten man seien muss. Nach zwei Jahren an den Rollen erlebte ich zum ersten mal, wie ein Rennen wegen eines schweren Sturzes abgebrochen wird. Es ist bestimmt kein gutes (&#8230;)<p><a href="http://skate-log.de/2009/09/langenfeld-2009/">Read the rest of this entry &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am letzten Sonntag wurde mir wieder klar geworden, wie vorsichtig beim Speedskaten man seien muss. Nach zwei Jahren an den Rollen erlebte ich zum ersten mal, wie ein Rennen wegen eines schweren Sturzes abgebrochen wird. Es ist bestimmt kein gutes Erlebnis.</p>
<p>Ich liebe den cSc, oder capp Sport cup &#8211; eine Veranstaltung, die von <a title="Gemeinsam rollt's" href="http://www.gemeinsam-csc.de" target="_blank">Elisabeth &amp; Bernhard-Weik-Stiftung</a> jährlich organisiert wird. Letztes Jahr war ich zum ersten mal dabei, damals war ich bei dem 40+x Inline-Rennen für Breitensportler mitgefahren.  Die Atmosphäre in Langenfeld ist absolut einzigartig; ich denke, nirgendwo sonst bekommt man so eine Stimmung eines großen Familienfestes und Gefühl der gegenseitigen Unterstützung.</p>
<p>In diesem Jahr kam es nicht in Frage, ob ich auch dabei seien will; diesmal wollte ich unbedingt zusammen mit den Profis skaten, und zwar beim 90+x Rennen. Mein Ziel war es, in den 90 Minuten eine Marathon-Distanz zu schaffen. Das hat leider nicht geklappt.</p>
<p>Nach erstem drittel des Rennens sah ich einen gestürzten Mann an der Straße liegend, der bereits von mehreren Helfern versorgt wurde. Bei nächster Runde wurde die Straße an der Stelle bereits von zwei Krankenwagen blockiert. Das Rennen war abgebrochen.</p>
<p>Ich hoffe sehr, dem Mann ist nichts böses passiert, ich wünsche ihm vom ganzen Herzen schnelle Genesung. Die Entscheidung der Veranstalter, kein weiteres Rennen nach dem Unfall zu starten, fand ich absolut richtig. Nach dem, was ich gesehen habe, hatte ich persönlich keine Motivation mehr, wieder Gas zu geben. Wir dürften dann noch ein paar lockere Runden drehen, ohne Zeitmessung aber mit kräftiger Unterstützung von Zuschauern. Und das half mir sehr, wieder Gleichgewicht zu finden.</p>
<p>Die Stürze bei Inline-Rennen passieren leider ab und zu. Man trainiert sich hart, um die Sicherheit an Skates zu gewinnen, aber es gibt immer unzählige Faktoren, an die man keinen Einfluss hat. Straßenbelege, andere Skater oder manchmal Zuschauer gehören dazu. Das der Helm schützt, soll bereits allen klar werden. Aber man muss sich selbst immer bewusst sein, was man an den Rollen tut. 20-30 km pro Stunde sind keine Spielerei mehr. Das habe ich an dem Sonntag gelernt.</p>
<p>Nächstes Jahr bin ich bei cSc in Langenfeld auf jeden Fall wieder dabei. Und mit dem Marathon unter 90 Minuten klappt es dann bestimmt auch. Speedskating ist eine wunderbare Sportart.</p>
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